Biologische Entgiftung und Ausleitung
Der Begründer der antihomotoxischen Therapie Dr. Hans-Heinrich Reckeweg (1905-1985) sagte:
Nach der Homotoxinlehre (Lehre der Menschengifte) sind alle jene Vorgänge, Zustandsbilder und Erscheinungen, die wir als Krankheit bezeichnen der Ausdruck dessen, dass der Körper mit Giften kämpft und das er diese Gifte unschädlich machen will und ausscheiden will. Entweder gewinnt dabei der Körper oder er verliert den Kampf. Stets aber handelt es sich bei jenen Vorgängen, die wir als Krankheit bezeichnen, um biologische, d.h. naturgerechte Zweckmäßigkeitsvorgänge, die der Giftabwehr und Entgiftung dienen.
Schon Claude Bernard, der Vater der experimentellen Medizin, erkannte:
Nicht der Keim spielt bei der Krankheitsentstehung die wichtige Rolle, sondern die Widerstandskraft des Körpers, das Milieu, das der angreifende Keim vorfindet.
Das Milieu war für Bernard vom körperlichen und seelischen Zustand eines Menschen abhängig. Wir sind tagtäglich von einer großen Zahl von Keimen umgeben, erkranken aber nicht ständig. Ist unser Körper aber in einem anfälligen, geschwächten Zustand, können wir uns nicht ausreichend wehren und wir erkranken. Somit spielt die Milieusanierung eine große Rolle in meiner Praxis. Zur Erklärung des Begriffes Milieusanierung erlaube ich mir einen Vergleich anzustellen: Vergleichen wir unseren Körper mit einer ursprünglich wundervoll blühenden und kräftigen Pflanze. Läßt diese Pflanze plötzlich die Blüten oder Blätter hängen und wirkt wenig vital, so suchen wir nach den Gründen dafür. Hat sie nicht genug Wasser, nicht genug Licht, zuwenig Mineralien zum wachsen oder tragen ihre Blätter Läuse? Beheben wir die Ursache und verbessern die Lebensbedingungen der Pflanze wird sie ihre wundervolle Gestalt nach einiger Zeit wieder annehmen. Genau das gleiche ist beim menschlichem Körper zu tun, oder können sie fruchtbaren Ackerbau auf einer Müllhalde betreiben? Können sie sich ihr Haus vorstellen, wenn ihr Hausmüll über Wochen, Monate und Jahre nicht abtranportiert wird? Eine Zeit lang könnten sie das überbrücken - sie bringen den Müll in den Keller, auf den Speicher, in Zimmer, die nicht so häufig gebraucht werden - und dann? Irgendwann geht es nicht weiter. Das selbe geschieht in unserem Körper. Also regelmäßig "aufräumen"!

Unsere moderne Lebensweise überfrachtet den Organismus mit einer immensen Fülle von Substanzen. Fachleute schätzen, das wir und unser Immunsystem täglich mit etwa 60.000 körperfremden Stoffen in Berührung kommen. Da zu deren Abbau die Ausscheidungsorgane häufig überlastet sind, muß der Körper diese Stoffe vorerst zwischenlagern, um die lebenserhaltenden Funktionen nicht primär zu schädigen. Eine solche Zwischendeponie ist das Bindegewebe (Mesenchym) sowie das Organgewebe (Parenchym). Die Einlagerung dieser unphysiologischen Stoffe verschlackt das umgebende Zellmilieu zunehmend, was wiederum zur Gewebeübersäuerung und zu Flüssigkeitsanreicherung (Gelosen und Ödeme) führt. Es kommt zu chronischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates, Abwehrschwäche, Entzündungen, Allergien und viele weitere Beschwerden.
Durch eine Entgiftung und Entschlackung gilt es, die Funktionen und Aufgaben des Grundgewebes wieder vollständig herzustellen. Wenn das Grundgewebe als Transitstrecke und Giftdepot überlastet ist, führen therapeutische Maßnahmen, die diesen Aspekt nicht berücksichtigen entweder zu sehr zögerndem oder gar nicht zum Erfolg. Auch Therapien wie Akupunktur oder Homöopathie drohen zu scheitern. Wenn das Körperhaus vom Keller bis zum Dach gereinigt und entschlackt ist, erst dann macht es Sinn sich auch der Reinigung der Energiebahnen (Meridiane) des Körpers zu widmen.

Alle in meiner Praxis angewandten Ausleitungsmethoden erzielen somit folgende Wirkung:
- Verbesserung der Leber- und Nierenfunktion und dadurch Entgiftung von Blut und Lymphe
- Verbesserung des Lymphflusses
- Unterstützung des Immunsystems
- Reinigung des Muskel- und Bindegewebes
- Unterstützung des Stoffwechsels
Reinigen
heißt
heilen.
(Goethe)