Orthomolekulare Therapie
Definition orthomolekulare Therapie:
Die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden sind.
Der Gedanke, Krankheiten mit präventiven, ausgleichenden Maßnahmen zu begegnen, ist nicht neu. Von Hippokrates stammt der berühmte Satz: Deine Nahrung soll auch deine Medizin sein
. Er und viele künftigere Mediziner erkannten die wichtige Tatsache, das unausgewogene, einseitige Ernährung zwangsläufig zu Nährstoffdefiziten führt, die wiederum langfristig als grundlegende Auslöser zahlreicher Krankheiten anzusehen sind.
Durch Denaturierung der Nahrungsmittel, Monokulturanbau, Überdüngung und Erschöpfung der Böden, saurem Regen und Umweltbelastungen, ist eine ausgewogene Ernährung zunehmend schwieriger geworden. Der Nährstoffgehalt der Nahrungsmittel nimmt stark ab. Die Gabe von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen auf Food-State-Basis ist sinnvoll, ja fast zwingend notwendig. Das ist keine Panikmache, sondern lediglich eine tatsächliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation. Wie soll ein Organismus auf vital-energetische Therapien wie Akupunktur oder Homöopathie reagieren, wenn der Zelle und der Matrix der leitenden und vermittelnden Grundsubstanz die Bausteine fehlen, um adäquat antworten zu können.
In meiner Praxis arbeite ich fast ausschließlich mit Food-State-Präparaten. Hier sind alle Nährstoffe in einem Nahrungsmittelkomplex mit allen aktiven Co-Faktoren und Bioaktivstoffen eingebunden und nicht synthetisch im Labor isoliert. Somit kann der Körper diese Stoffe viel besser erkennen und die Verwertbarkeit steigt um ein vielfaches. Ich vergleiche das gerne mit einem Radio. Ist es an, aber kein Sender eingestellt, hören wir zwar ein Rauschen, können damit aber nicht viel anfangen. Erst wenn der richtige Sender eingestellt ist, kann unser Körper damit was anfangen, es sozusagen verwerten.
Es gibt kaum ein Krankheitsbild mehr, welches nicht mit einem Nährstoffdefizit einhergeht.

Aktueller denn je ist die Problematik der freien Radikale. Jede Zelle mit oxidativen Stoffwechsel ist in einer permanenten Belastung durch sogenannte freie Radikale. Dies sind hochreaktive Teilchen mit ungepaartem Elektron, die in der Zelle erhebliche Schäden verursachen können. Werden diese freien Radikale im Übermaß produziert, spricht man von oxidativen Stress. Sie spielen eine große Rolle bei der Entstehung zahlreicher chronischer Krankheiten und Alterungsvorgänge. Entzündungen oder starke körperliche und geistige Belastungen bedingen eine stärkere Stoffwechselaktivität, und damit bilden sich auch vermehrt freie Radikale.
Um die Schäden zu begrenzen, müssen in jeder Zelle Entgiftungssysteme für freie Radikale vorhanden sein, die als Antioxidantien bezeichnet werden. Diese machen die freien Radikale unschädlich. Eine fortschrittliche Zufuhr von Antioxidantien sind z.B.: Lycopin (Tomaten-Extrakt), Pinienrindenextrakt (OPC), Traubenkernextrakt (OPC), L- Glutathion usw.. OPC sind 20- bzw. 50-fach stärker!! als Vitamin C und Vitamin E. Eine Kapsel dieser Tabletten, welche ich in meiner Praxis verwende, hat die gleiche Radikalenfänger-Kraft wie ungefähr zehn Portionen Obst.
Ich kann über die Anwendung von Antioxidantienkombinationen folgendes berichten:
- Das Immunsystem ist schlagkräftiger
- Der Patient hat mehr Energie
- Die Therapie geht zügiger voran
- Der Patient fühlt sich wohler
- Die Therapieergebnisse sind stabiler
Es gilt also gezielt diese Mängel auszugleichen!