Sanierung des Darmes samt seiner Anhangsorgane

Die Bandbreite der Magen-Darm-Erkrankungen ist groß. Sie reicht vom verdorbenen Magen über funktionelle Störungen bis hin zu akuten oder chronischen Organerkrankungen. Gerade die chronischen Beschwerden des Magen-Darm-Traktes sind stark auf dem Vormarsch. Fast jeder zweite Bundesbürger leidet an Symptomen wie Blähungen, Verstopfung, Durchfälle, Völlegefühl, Bauchschmerzen usw. Auch die Psyche ist häufig für Verdauungsstörungen verantwortlich. Die deutsche Sprache kennt eine Reihe von Redewendungen wie das ist mir auf den Magen geschlagen
, er macht sich vor Angst in die Hose
oder mir ist eine Laus über die Leber gelaufen
.
Der Magen-Darm-Trakt dient nicht nur zur Nahrungsaufnahme. Seine riesige Grenzfläche (300 m²) ist Sitz von 80% unseres Immunsystems. Eine geschwächte Darmfunktion (z.B. gestörte Darmflora) ist demzufolge häufig verantwortlich für Allergien und andere Störungen des Immunsystems (Rheuma, Neurodermitis, entzündliche Darmerkrankungen usw.). Hier zeigt sich schon die Wichtigkeit der Beachtung des Darmtraktes. Ich bediene mich in meiner Praxis vieler Möglichkeiten der Differentialdiagnose, um die verschiedenen Faktoren einzugrenzen. Beachtet werden müssen hier Funktion von Magen, Leber, Galle, Pankreas, Dünndarm und Dickdarm. Sehr hilfreich ist die chinesische Medizin mit ihrer sehr feinen Syndromlehre, eingehende Stuhldiagnostik und natürlich eine genaue Befragung des Patienten. Aufgrund dieser tiefgehenden Diagnostik lässt sich ein auf den Patienten zugeschnittenes Therapiekonzept erstellen, denn wir alle kennen den sehr aggressiven Spruch: Der Tod sitzt im Darm
. Soweit möchte ich es aber selbstverständlich nicht kommen lassen.
