Juni 2000
 
Die MitoSan Therapie im Einsatz bei den Damen der Alpinen Ski-Nationalmannschaft

   
Skinationalmannschaft
 
Alpine Damen Ski-Nationalmannschaft Deutschlands mit Nicole Schadhauser
während ihrer Trainingstage in Sölden - April 2000
   
   
Interview zwischen Physiotherapeutin Nicole Schadhauser und Barbara Assmann, VITATEC
   

VITATEC:
Frau Schadhauser, Sie betreuen als Physiotherapeutin die deutschen "Ski-Damen" während der Trainingswochen und Wettkämpfe. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, von der nicht nur für die Läuferinnen, sondern auch den Verband eine Menge abhängt. Welche Situationen kommen dabei auf Sie zu, und wo liegen die therapeutischen Schwierigkeiten?

N. Schadhauser:
Meist ist es so, dass ich während unserer Aufenthalte in Europa und Übersee bei Verletzungen, Erkältungen oder anderen Beschwerden der Läuferinnen sehr schnell entscheiden muß, ob ich das Mädchen wiederherstellen kann, oder ob sie zu einem Arzt weiter geschickt werden muß, was eine Unterbrechung oder den totalen Ausfall für sie bedeuten würde.

VITATEC:
Welche Beschwerden oder Verletzungen treten bei den Läuferinnen am häufigsten auf ?

N. Schadhauser:
In vielen Fällen kommt es zu diffusen Knie- und Rückenschmerzen aufgrund starker Belastungen während des Trainings. Aber auch die Übersäuerung der Muskulatur ist verantwortlich für diverse Beeinträchtigungen. Zusätzlich gilt es den Läuferinnen bei Beschwerden wie Kopf- und Regelschmerzen, Übelkeit oder Erkältungen schnellstmöglich zu helfen, damit Training oder Rennen nicht gefährdet sind.

VITATEC:
Mit welchen Therapieverfahren arbeiten Sie in den genannten Fällen ?

N. Schadhauser:
Schwerpunktmäßig arbeite ich mit einer speziellen manuellen Therapie und dem klassisch physiotherapeutischen Behandlungsspektrum, setze aber überall da, wo ich auf diese Weise nicht weiterkomme, das MitoSan Gerät ein.

VITATEC:
Bei welchen Beschwerdebildern setzen Sie das MitoSan Gerät ein ?

N. Schadhauser:
Bei Knieschmerzen ohne funktionelle Beeinträchtigung aufgrund von Überlastung oder bei beginnenden Knorpelschäden, hat sich das Gerät meist als einziges Mittel erwiesen, den Schmerz in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Besonders die Therapie-Programme "Akute Knochenverletzung," "Akute/Chronische Entzündung" und "Lymphaktivierung" leisten hier ganze Arbeit. Eingesetzt wird das MitoSan Gerät auch bei Lumbago, weil sich die Entzündung damit rasch beeinflussen lässt. Unterstützend hat sich das gleichzeitige Einschwingen von entsprechenden Nosoden und Homöopathika bewährt.

Generell teste ich die jeweiligen Therapieprogramme per RAC, was auch für die Läuferinnen, die meist sehr "körperfühlig" sind, immer wieder beeindruckend ist.

Bei Kopf-und Regelschmerzen erweisen sich z.B. die Programme "Hormonanregung," "Lymphaktivierung", "Stoffwechsel-Akut" oder das Programm "Entgiftung" als geeignet. Bei Erkältungen zeigt die Pulstestung häufig die Programme "Sinusitis" oder "Erkältungserkrankungen" an. Für mich und das gesamte Team war es besonders erfreulich, dass durch den Einsatz des MitoSan Gerätes über die gesamte Saison 99/00 hinweg Erkältungskrankheiten oder Magen-Darm-Reizungen ohne Einnahme von Antibiotika behandelt werden konnten.

VITATEC:
Zu den Rennen und Trainingswochen sind die Läuferinnen oft große Strecken im Flugzeug unterwegs. Können Sie den Damen therapeutisch helfen, den Jet-lag möglichst rasch zu überwinden, um für die Einsätze fit zu sein ?

N. Schadhauser:
Natürlich machen Klimaveränderungen und Zeitverschiebung den Läuferinnen zu schaffen. Aber auch extreme Höhenverhältnisse wie z.B. in Chile, wo das Training auf 4000 m Höhe stattfand, stellen eine ziemliche Belastung dar. Schlafstörungen und eine deutlich verlangsamte Regeneration sind die Folge. Gerade in dieser Situation gibt es für mich keine effizientere Methode als die Behandlung mit dem MitoSan Gerät. Mit dem Programm "Hormonanregung," wird das Energiedefizit des Organismus sehr rasch ausgeglichen, gleichzeitig schlafen die Läuferinnen wieder gut. Aber auch die Programme "Stoffwechsel-Aktivierung," "Entgiftung" und das "Stress-Programm" gehörten schnell zu den täglichen Standardbehandlungen, die von den Läuferinnen immer wieder verlangt wurden. Sie merkten rasch, dass sie auf diese Weise ihren Leistungsstandard beibehalten konnten und sich einfach wohl fühlten. Besonders junge Läuferinnen wie Simone Behringer oder Maria Huber, die den großen Belastungen noch nicht so gewachsen waren, verlangten immer wieder nach der aufbauenden MitoSan Behandlung. Sehr beliebt war die Therapie aber auch bei Hilde Gerg.

VITATEC:
Wo haben Sie die MitoSan Therapie kennengelernt und was hat Sie bewogen damit zu arbeiten ?

N. Schadhauser:
Mein Vater, Josef Schadhauser, dem ein großes ambulantes Reha-Zentrum in Altenmarkt am Chiemsee gehört, engagiert sich besonders für die Behandlung von Hochleistungssportlern und betreut neben verschiedenen Bundesliga-Vereinen auch die deutschen Zehnkämpfer. Von einem Arzt wurde er vor 4 Jahren auf das MitoSan Gerät aufmerksam gemacht. Um dessen Wirksamkeit zu beweisen, begleitete ihn dieser zum Training der Zehnkämpfer, die in Portugal für die Olympiade in Atlanta trainierten. Gerade bei entzündlichen Reizzuständen und zur schnelleren Regeneration von Verletzungen wurde dann neben der bewährten Manualtherapie das MitoSan eingesetzt - mit erstaunlichem Erfolg, weshalb es mein Vater in seine Therapiepalette aufgenommen hat. Als ich die physiotherapeutische Betreuung der Ski-Damen übernahm, war es daher für mich eine riesige Lücke, das Gerät anfangs nicht zur Verfügung zu haben. Gott sei Dank konnte ich den Verband schnell von der Wichtigkeit einer Anschaffung überzeugen.

 
   
   
Hilde Gerg  
Nicole Schadhauser - links im Bild - im Gespräch mit Dr. med. Reinald Schrüffer (VITATEC ). Auf der Liege mit Schien- und Wadenbeinbruch Hilde Gerg während der Therapie mit MitoSan, im Hintergrund wartend Regine Häusl mit gleicher Indikation.  
   
   

VITATEC:
Können sie uns abschließend ein paar typische Fälle schildern ?

N. Schadhauser:
hier zwei typische Beispiele, wie sie häufig vorkommen.

Martina Ertl war beim Super G in St. Caterina im Februar 2000 schwer gestürzt wobei sie sich eine Mikrofraktur des Tibiakopfes zuzog, die sich vor allem bei der Extension des Kniegelenks schmerzhaft bemerkbar machte. Der Kernspin zeigte deutlich, dass mit einer Heildauer von mindestens 6 Wochen zu rechnen war. In dieser Zeit sollte Frau Ertl die Extension des Knies und jeglichen Sport unbedingt vermeiden.

Nach einer 3 wöchigen Behandlung in der Klinik Hubertus Medical Park, Bad Wiessee, mit diversen physiotherapeutischen Methoden, fuhr sie mit ihrer Mannschaft auf gut Glück nach Südtirol, um für den Weltcup in Sestriere zu trainieren. Nach eigenen Angaben war ihr Knie zwar belastbar, aber bei starker Beanspruchung traten sofort Schwellungen auf, wobei besonders die Kniekehle sehr empfindlich reagierte.

Da die Kniefunktion eingeschränkt war behandelte ich zuerst manuell. Im Anschluß gelang es mit der MitoSan Therapie den Reizzustand des Knies zu beseitigen.

Dazu erfolgte eine ganzheitliche aktivierung der Entgiftungsfunktionen sowie die lokale Therapie des Verletzungsortes und seiner Abflußgebiete.

Die Behandlung erfolgte an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, die Therapiezeit betrug zwischen 4-12 Min. Bereits nach 2 Tagen war Fr. Ertl vollkommen schmerzfrei, und es kam zu keinerlei Reizungen mehr. Völlig unerwartet landete sie ein sensationelles Comeback mit dem 7. Platz im Slalom und einer Super Zwischenzeit im Riesenslalom, aus dem sie leider ausscheiden mußte. Normalerweise dauert die Heilung einer Mikrofraktur des Tibiakopfes und seinen Begleiterscheinungen ca. 6 Wochen. Durch den unterstützenden Einsatz des MitoSan Gerätes war Frau Ertl bereits in knapp 4 Wochen top fit und zeigte in Sestriere trotz erschwerter Bedingungen für ihr Knie durch Kunstschnee, eine fantastische Leistung. Wir haben also durch die MitoSan Therapie ca. 50 % der veranlagten Regenerationszeit eingespart. Dadurch wurde die Teilnahme von Martina Ertl am Weltcup überhaupt wieder möglich. Sie schwört mittlerweile auf die MitoSan Therapie. Eine Woche später meldete sie sich mit einem überraschenden 5. Platz in der Abfahrt endgültig bei der Weltspitze zurück.

 
   
   
Martina Ertl  
   
Durch die gezielte MitoSan-Therapie konnte der Reizzustand des Knies
von Martina Ertl rasch beseitigt werden.
 
   
   

Als 2. Fall möchte ich von Hilde Gerg berichten, die schon als Kind unter immer wiederkehrenden Sinusitiden litt und dementsprechend mit diversen Medikamenten behandelt wurde. Während jeder Skisaison kam für sie der Zeitpunkt, ab dem Antibiotika unerläßlich wurden um weiterfahren zu können. Bei der Weltmeisterschaften in Vail, Anfang 99, wurde ihre Sinusitis wiederum durch starke Antibiotikagaben unterdrückt. Bei Saisonende wurden die Beschwerden aber dermaßen akut, dass Frau Gerg regelrecht zusammenbrach.

Im Mai 99 ließ sie eine Erweiterung der Nebenhöhlen vornehmen, jedoch blieb ein dumpfer Druck im Kopfbereich und eine Neigung zu Sinusitis-Anflügen bei Nässe und Kälte bestehen. Nachdem ich die physiotherapeutische Behandlung der Damen Ski-Nationalmannschaft übernommen hatte, setzte ich bei ihr ab jetzt das MitoSan Gerät ein.

Über einen Zeitraum von 6 Wochen wurden 1-2x pro Woche die Entgiftungsfunktionen aktiviert sowie im Kopfbereich mit ausgetesteten Programmen lokal behandelt. Gleichzeitig wurde von der Fa. Liebermann das homöopathische Komplexmittel Febrozyl mit- eingeschwungen. Die Behandlungszeit betrug jeweils nur 1-2 Minuten.

Bereits nach 5 Therapien war der Druck im Kopf völlig verschwunden, so dass wir nur zur Sicherheit noch etwas therapierten. Bis zum Ausscheiden von Frau Gerg durch ihren Trainingsunfall im Februar 2000 konnten alle Anflüge von derartigen Beschwerden durch die MitoSan Behandlung abgefangen und die Einnahme von Antibiotika völlig vermieden werden. Gleichzeitig wirkte sich die MitoSan Therapie sehr positiv auf ihren Schlaf aus. Gerade in Chile, wo sich die Läuferinnen ständig in Höhen von 3-4000 m aufhalten mußten und das Schlafen häufig Probleme macht, ging es ihr durch die aufbauenden MitoSan Behandlungen hervorragend.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch eine Situation erwähnen, die mich sehr beeindruckt hat. Drei unserer Läuferinnen litten bei Saisonende unter einem Retropatellar Schaden, bei dem ich manuell einfach nicht mehr weiterkam. Es war zwar nicht so, dass die Mädels nicht mehr fahren konnten, aber sie hatten ständig Schmerzen, die ihre Leistung sicher beeinträchtigt haben. Ich entschloß mich, es mit dem MitoSan Gerät zu versuchen. Zur allgemeinen Freude ließen die Schmerzen schnell nach und die Läuferinnen konnten wieder optimal trainieren.

VITATEC:
Wie haben Sie behandelt ?

N. Schadhauser:
Über dem Oberschenkel wurde das Programm "Muskelkater/Myogelosen," über die Kniescheibe "Akute Gelenksverletzung" und unter Kniekehle und Hüfte das Programm "Lymph-Aktivierung" appliziert.

Abschließend möchte ich sagen, dass uns das MitoSan Gerät in dieser Saison eine große Hilfe und ein unschätzbarer Ersatz für starke Medikamente war, die den Einsatz der Läuferinnen sicher oftmals gefährdet hätten.

VITATEC:
Vielen Dank für dieses Gespräch. Wir wünschen Ihnen und dem DSV für die neue Saison recht viel Erfolg.