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VITATEC:
Frau Schadhauser, Sie betreuen als Physiotherapeutin die deutschen "Ski-Damen" während der Trainingswochen und Wettkämpfe. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, von der nicht nur für die Läuferinnen, sondern auch den Verband eine Menge abhängt. Welche Situationen kommen dabei auf Sie zu, und wo liegen die therapeutischen Schwierigkeiten?
N. Schadhauser: Meist ist es so, dass ich während unserer Aufenthalte in Europa und Übersee bei Verletzungen, Erkältungen oder anderen Beschwerden der Läuferinnen sehr schnell entscheiden muß, ob ich das Mädchen wiederherstellen kann, oder ob sie zu einem Arzt weiter geschickt werden muß, was eine Unterbrechung oder den totalen Ausfall für sie bedeuten würde.
VITATEC:
Welche Beschwerden oder Verletzungen treten bei den Läuferinnen am häufigsten auf ?
N. Schadhauser: In vielen Fällen kommt es zu diffusen Knie- und Rückenschmerzen aufgrund starker Belastungen während des Trainings. Aber auch die Übersäuerung der Muskulatur ist verantwortlich für diverse Beeinträchtigungen. Zusätzlich gilt es den Läuferinnen bei Beschwerden wie Kopf- und Regelschmerzen, Übelkeit oder Erkältungen schnellstmöglich zu helfen, damit Training oder Rennen nicht gefährdet sind.
VITATEC:
Mit welchen Therapieverfahren arbeiten Sie in den genannten Fällen ?
N. Schadhauser: Schwerpunktmäßig arbeite ich mit einer speziellen manuellen Therapie und dem klassisch physiotherapeutischen Behandlungsspektrum, setze aber überall da, wo ich auf diese Weise nicht weiterkomme, das MitoSan Gerät ein.
VITATEC:
Bei welchen Beschwerdebildern setzen Sie das MitoSan Gerät ein ?
N. Schadhauser: Bei Knieschmerzen ohne funktionelle Beeinträchtigung aufgrund von Überlastung oder bei beginnenden Knorpelschäden, hat sich das Gerät meist als einziges Mittel erwiesen, den Schmerz in irgendeiner Weise zu beeinflussen. Besonders die Therapie-Programme "Akute Knochenverletzung," "Akute/Chronische Entzündung" und "Lymphaktivierung" leisten hier ganze Arbeit. Eingesetzt wird das MitoSan Gerät auch bei Lumbago, weil sich die Entzündung damit rasch beeinflussen lässt. Unterstützend hat sich das gleichzeitige Einschwingen von entsprechenden Nosoden und Homöopathika bewährt.
Generell teste ich die jeweiligen Therapieprogramme per RAC, was auch für die Läuferinnen, die meist sehr "körperfühlig" sind, immer wieder beeindruckend ist.
Bei Kopf-und Regelschmerzen erweisen sich z.B. die Programme "Hormonanregung," "Lymphaktivierung", "Stoffwechsel-Akut" oder das Programm "Entgiftung" als geeignet. Bei Erkältungen zeigt die Pulstestung häufig die Programme "Sinusitis" oder "Erkältungserkrankungen" an. Für mich und das gesamte Team war es besonders erfreulich, dass durch den Einsatz des MitoSan Gerätes über die gesamte Saison 99/00 hinweg Erkältungskrankheiten oder Magen-Darm-Reizungen ohne Einnahme von Antibiotika behandelt werden konnten.
VITATEC:
Zu den Rennen und Trainingswochen sind die Läuferinnen oft große Strecken im Flugzeug unterwegs. Können Sie den Damen therapeutisch helfen, den Jet-lag möglichst rasch zu überwinden, um für die Einsätze fit zu sein ?
N. Schadhauser: Natürlich machen Klimaveränderungen und Zeitverschiebung den Läuferinnen zu schaffen. Aber auch extreme Höhenverhältnisse wie z.B. in Chile, wo das Training auf 4000 m Höhe stattfand, stellen eine ziemliche Belastung dar. Schlafstörungen und eine deutlich verlangsamte Regeneration sind die Folge. Gerade in dieser Situation gibt es für mich keine effizientere Methode als die Behandlung mit dem MitoSan Gerät. Mit dem Programm "Hormonanregung," wird das Energiedefizit des Organismus sehr rasch ausgeglichen, gleichzeitig schlafen die Läuferinnen wieder gut. Aber auch die Programme "Stoffwechsel-Aktivierung," "Entgiftung" und das "Stress-Programm" gehörten schnell zu den täglichen Standardbehandlungen, die von den Läuferinnen immer wieder verlangt wurden. Sie merkten rasch, dass sie auf diese Weise ihren Leistungsstandard beibehalten konnten und sich einfach wohl fühlten. Besonders junge Läuferinnen wie Simone Behringer oder Maria Huber, die den großen Belastungen noch nicht so gewachsen waren, verlangten immer wieder nach der aufbauenden MitoSan Behandlung. Sehr beliebt war die Therapie aber auch bei Hilde Gerg.
VITATEC:
Wo haben Sie die MitoSan Therapie kennengelernt und was hat Sie bewogen damit zu arbeiten ?
N. Schadhauser: Mein Vater, Josef Schadhauser, dem ein großes ambulantes Reha-Zentrum in Altenmarkt am Chiemsee gehört, engagiert sich besonders für die Behandlung von Hochleistungssportlern und betreut neben verschiedenen Bundesliga-Vereinen auch die deutschen Zehnkämpfer. Von einem Arzt wurde er vor 4 Jahren auf das MitoSan Gerät aufmerksam gemacht. Um dessen Wirksamkeit zu beweisen, begleitete ihn dieser zum Training der Zehnkämpfer, die in Portugal für die Olympiade in Atlanta trainierten. Gerade bei entzündlichen Reizzuständen und zur schnelleren Regeneration von Verletzungen wurde dann neben der bewährten Manualtherapie das MitoSan eingesetzt - mit erstaunlichem Erfolg, weshalb es mein Vater in seine Therapiepalette aufgenommen hat. Als ich die physiotherapeutische Betreuung der Ski-Damen übernahm, war es daher für mich eine riesige Lücke, das Gerät anfangs nicht zur Verfügung zu haben. Gott sei Dank konnte ich den Verband schnell von der Wichtigkeit einer Anschaffung überzeugen.
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