Dezember 2000
 
MitoSan im Einsatz bei den deutschen Leichtathleten, anlässlich der Olympischen Spiele in Sydney 2000

   
Herr Dr. Wegner im Gespräch mit Frau Assmann
Herr Dr. med. U. Wegener, Orthopäde, im Gespräch mit Frau Barbara Assmann, VITATEC.  
   
   
Die Therapie von Spitzensportlern während der Olympischen Spiele stellt für jeden Therapeuten eine besondere Herausforderung und Verantwortung dar. Die extreme physische wie auch psychische Belastung der Athleten erfordert Therapiemethoden, die augenblicklich "greifen" und möglichst keine Nebenwirkungen hervorrufen.  
   
   
   
Interview
   

VITATEC:
Herr Dr. Wegener, als Orthopäde mit Privatpraxis in Hannover, betreuen Sie die deutschen Leichtathleten bereits seit 1989. Dieses Jahr begleiteten Sie als einer von drei Mannschaftsärzten den deutschen Kader zur Olympiade nach Sydney. Für welche Disziplinen waren Sie zuständig?

Dr. Wegener:
Bei uns gibt es keine Unterscheidungen nach Disziplinen. Alles was sich innerhalb des Stadions bewegt, gehört zur Leichtathletik und stellt deshalb den größten Anteil der deutschen Olympiamannschaft dar. Wir Ärzte wie auch die sechs Physiotherapeuten, waren für die gesamte Mannschaft verantwortlich.

VITATEC:
Wo liegen die therapeutischen Problematiken, speziell während einer Olympiade?

Dr. Wegener:
Bei einem Austragungsort am "anderen Ende der Welt" sind Zeit- und Klimaumstellung für die Athleten anfänglich eine Belastung, die abgefangen werden muß. Zudem besteht für viele die Gefahr, sich zu überfordern, da die Umstellungsphase meist unterschätzt wird.
Häufig reisen die Teilnehmer bereits mit körperlichen Problemen an, weil sie vor der Olympiade versuchen, aus ihrem Körper herauszuholen, was nur möglich ist. Im Trainingslager müssen sie dann erst wieder wettkampf- und belastungsfähig gemacht werden, wobei der Einsatz der Mittel sehr begrenzt ist. Kortison-Injektionen, kann man vor einem solchen Wettkampf nicht in üblichem Umfang einsetzen und muß mit anderen Verfahren arbeiten.

VITATEC:
Wie waren die örtlichen Bedingungen, unter denen Sie in Australien arbeiten mußten? Gab es spezielle Therapieräume in der Nähe des Stadions? Was passierte, wenn sich ein Sportler während des Wettkampfs verletzte?

Dr. Wegener:
Die Behandlung während oder nach den Wettkämpfen fand direkt in den Unterkünften der Therapeuten statt, was im Bezug auf die Privatsphäre nicht ganz einfach war. In bestimmte Bereiche des Stadions waren Behandler je nach Zuständigkeit und Akkreditierung zugelassen, z. B. auf dem Aufwärmplatz. Den Innenraum des Stadions durfte jedoch kein Arzt einer fremden Nation betreten. Dafür gab es sogenannte Bahnärzte, die die Athleten bei Verletzungen in eine neutrale Zone abtransportierten, in der sie dann von ihren Therapeuten behandelt werden konnten. Schwerpunktmäßig fand die medizinische Betreuung der deutschen Leichtathleten jedoch im Traininglager in Brisbane statt. Hier kam unser gesamtes therapeutische Spektrum zum Einsatz. Ziel unserer Arbeit war es, die Athleten in optimale körperliche Verfassung für den Wettkampf zu bringen.

VITATEC:
Zu welchen Beschwerden oder Verletzungen kam es beim Training?

Dr. Wegener:
Vorrangig mußten wir Sehnenverletzungen und einige akute Verletzungen wie Frakturen und einen Achillessehnenabriß therapieren. Natürlich gab es auch die üblichen Zerrungen und muskuläre Probleme. Zu Erkältungskrankheiten kam es erstaunlicherweise diesmal nicht zu Beginn des Trainings, sondern erst später. Da die Sportler gestaffelt anreisten, kam nach 1 ½ Wochen der Zeitpunkt, wo es plötzlich viele "erwischt" hatte. Für diese Situation hatte ich ganz gezielt das MitoSan Gerät dabei, das die Sportler in kürzester Zeit wieder leistungsfähig machte.

VITATEC:
Welche Therapieverfahren kamen insgesamt zum Einsatz?

Dr. Wegener:
Hauptsächlich natürlich manuelle Therapien wie Chiropraktik oder Osteopathie. Für bestimmte Fälle auch PST, Stoßwellentherapie und natürlich das MitoSan Gerät.

VITATEC:
Sie arbeiten in Ihrer Praxis bereits seit einigen Jahren mit diesem Gerät, das im Hochleistungssport immer häufiger von sich reden macht. In welchen Situationen haben Sie es im Rahmen der Olympiade eingesetzt?

Dr. Wegener:
Anders als in meiner orthopädischen Praxis, wo ich schwerpunktmäßig Verschleißerscheinungen im Bereich des Bewegungsapparates therapiere, hatte es im Trainingslager absolute Priorität, einen evtuellen Leistungsabfall der Sportler abzufangen. Befindlichkeitsstörungen wie Erkältungskrankheiten oder Schmerzen beeinflussen Kondition und Gesamtverfassung der Sportler nicht unerheblich. Mit der MitoSan Therapie war das aber kein Thema und die Athleten konnten sehr bald wieder optimal trainieren. Natürlich gehörte das Gerät auch bei diversen muskulären Problemen und sogar bei einer akuten Knochenfraktur mit ins Gesamt-Therapiekonzept.

VITATEC:
Welche Leichtathleten wurden mit dem MitoSan behandelt?

Dr. Wegener:
Zum Einsatz kam das Gerät vermehrt bei den Speerwerfern und Sprintern, wo es sich speziell bei Sehnenverletzungen, Achillessehnen- und Leistenproblemen sehr gut bewährt hat. Aber auch unserem Hürdenläufer Falk Balzer konnte ich im akuten Schmerzfall sehr gut damit helfen.

VITATEC:
Mit welchen Programmen haben Sie in diesen Fällen gearbeitet? Kamen feste Programme zum Einsatz oder wurden die einzelnen Parameter individuell ausgetestet?

Dr. Wegener:
Ich therapiere sonst gerne über die Austestung mit Kinesiologie oder RAC, doch unter den extremen Bedingungen der Olympiade hatte ich vor meiner Abreise nach Brisbane neun sogenannte Verkettungsprogramme für akute und chronische Problematiken sowie ein Basisprogramm vorprogrammiert. Die konnte ich in Australien dann schnell abrufen. Zur jeweiligen Situation liefen die Therapieprogramme in sinnvoller Reihenfolge hintereinander ab, ohne dass ich die Plazierung der Therapiebänder verändern oder neue Einstellungen vornehmen mußte. Das war mir eine große Hilfe und Zeitersparnis. Für die Sportler bedeutete es weniger Stress, so dass sie sich während der Behandlung wirklich entspannen konnten.
Besonders wirkungsvoll war der Einsatz der Power-Biotroden, mit denen ich zwei Programme gleichzeitig auf die entsprechende Körperregion übertragen konnte.

VITATEC:
Welche Einzelprogramme kamen in den Verkettungsprogrammen vor?

Dr. Wegener:
Die Verkettungen setzten sich folgendermaßen zusammen:

Basisprogramm:
Hormonanregung, Entgiftung, Thymusaktivierung, Fußreflexzonenaktivierung.

Akut-chron. Entzündungen:
Entgiftung, posit./negat. Farbdurchlauf, Hormonanregung, Schmerzprogramm.

Akute Schmerzen:
Programme mit jeweiligem Gelenk oder Körperbezug wie:
Akute Weichteilverletzung, Akute Gelenksverletzung, Akute Knochenverletzung, Erkältungskrankheiten, Muskelerkrankungen, Wundheilungsstörungen, Entgiftung.

Dazu eingeschwungen wurden je nach Zustand: Zeel, Traumeel, Toxi-Loges oder Cefalnalgin.

VITATEC:
Ließ sich durch den Einsatz des MitoSan Gerätes eine spürbare Leistungssteigerung erreichen?

Dr. Wegener:
Auf jeden Fall. Insbesondere im Bereich der Erkältungskrankheiten steht man während der Wettkämpfe als Arzt irgendwie mit dem Rücken zur Wand. Das subjektive Empfinden der Sportler ist sehr beeinträchtigt, sie fühlen sich schlapp und der Leistungsstreß tut ein Übriges. Durch die Erkältungs- und Entgiftungsprogramme des MitoSan Gerätes konnte ich komplett auf die Gabe von allopathischen Mitteln oder Antibiotika verzichten. Jeder ganzheitlich arbeitende Therapeut weiß, was das bedeutet. Die Sportler fühlten sich in kürzester Zeit wieder fit. Immer wieder bestätigten Teilnehmer der Mannschaft, dass sie noch nie so gut vorbereitet und mit so wenig Beschwerden zu einem Wettkampf gestartet sind. Dazu hat das MitoSan nicht unerheblich beigetragen.

Während meiner regelmäßigen Betreuung der Leichtathleten in europäischen Trainingslagern ist das MitoSan ständig im Einsatz und ich kann immer wieder beobachten, wie rasch die behandelten Sportler regenerieren, z.B. auch bei muskulären Problematiken. Oftmals werde ich von den Trainern gefragt, welches "Wundergerät" ich da verwende. Sie können es einfach nicht glauben, dass der betreffende Athlet ohne jede Spritze bereits wieder einsatzfähig ist. Das ist übrigens eines unserer wichtigsten Ziele. Der Sportler soll aus sich heraus stark werden und nicht von Pillen, Spritzen oder sonstigem abhängig sein. Das MitoSan unterstützt dieses Konzept in idealer Weise, da es die körpereigenen Energien aktiviert und dem Organismus somit Hilfe zur Selbstregenerierung gibt.

 
   
Falk  
Hürdenläufer Falk Balzer während der MitoSan Behandlung seiner Radiusköpfchenfraktur.  
   

VITATEC:
Können Sie ein paar typische Fälle aus dem Trainingslager schildern?

Dr. Wegener:
Beeindruckend schnell konnte ich Speerwerfer Raimund Hecht helfen, der in Sydney später den 4. Platz belegte. Eine chronische Achillessehnenentzündung machte ihm seit langem Probleme, zudem war er vor ein paar Wochen wegen einer alten Leistenverletzung operiert worden. Die Narbe schmerzte noch immer und war geschwollen. Eigentlich hatten wir uns auf einen längeren Behandlungszeitraum eingestellt, aber nach 4 Tagen mit insgesamt 5 Therapien war die Narbe deutlich abgeschwollen und schmerzte nicht mehr. Auch die chronische Entzündung der Achillessehne war abgeklungen. Selbst nach der Olympiade waren die Beschwerden nicht wieder aufgetreten, berichtete er kürzlich am Telefon.

VITATEC:
Welche MitoSan Programme kamen bei ihm zum Einsatz?


Dr. Wegener:
Begonnen wurde mit einer "Basistherapie" zum Energieaufbau und der Aktivierung der Ausscheidungsorgane. Für die chronische Entzündung der Achillessehne wurde das Programm "Akute Schmerzen" und auf die Leiste ein Doppelprogramm aus "Akute Schmerzen" und "Akute Verletzung" appliziert. Therapiezeit pro Sitzung: 13 Min.
Auch Hürdenläufer Falk Balzer provitierte von der raschen Wirkung der MitoSan Therapie. Vier Tage vor seiner Abreise nach Sydney hatte er sich eine Radiusköpfchenfraktur zugezogen und demzufolge starke Schmerzen. Auch hier ließ sich durch die MitoSan Behandlung die Einnahme von starken allopathischen Medikamenten vermeiden.

Folgende Programme wurden an vier Tagen 2x pro Tag appliziert:
Akute Knochenverletzung, Akute Schmerzen, Wundheilung.


Natürlich ließ sich in der Kürze der Zeit das Zusammenwachsen der Knochen nicht wesentlich beschleunigen, aber Balzer konnte trainieren und flog fast schmerzfrei zum Wettkampf. Durch die Belastung des Starts und die Erschütterungen des Hürdenspringens verstärkten sich die Beschwerden leider derart, dass er nicht in den Endlauf kam. Es war ein Versuch. Unter der Einnahme von starken Schmerzmitteln, die auch zentrale Nebenwirkungen haben, hätte er gar nicht an den Start gehen können.

VITATEC:
Verlangen die von Ihnen betreuten Sportler von sich aus nach der Therapie?

Dr. Wegener:
In unsern europäischen Trainingslagern kennen die Sportler mich und das Gerät seit vielen Jahren. Dort werde ich häufig um eine aufbauende MitoSan Therapie gebeten, weil sie beim letzten Mal "so gut getan hat."

VITATEC:
Welchen Stellenwert hat das MitoSan Gerät generell für Sie?

Dr. Wegener:
Das MitoSan bedeutet auf jeden Fall eine wesentliche Bereicherung des therapeutischen Spektrums und unterstützt mein Ziel, dem Patienten auf natürliche Weise helfen zu können.
Mir ist kein anderes Gerät bekannt, das in so vielfältiger Weise einsetzbar ist.
Während der Olympiade war es mein Mittel der Wahl um Befindlichkeitsstörungen in kürzester Zeit auszugleichen und die Athleten leistungsfähig zu halten.
Sehr positiv empfinde ich, speziell in meinem Fachbereich, dass systemische Gaben von Antiphlogistika oder sogar Injektionstherapien bei Tendopathien und Insertionstendopathien durch die MitoSan Behandlung ersetzt werden konnten.
Es ist mir in einigen Fällen sogar gelungen, Patienten mit Bandscheibenvorfällen oder Coxathrose durch die MitoSan Therapie vor einer Operation zu bewahren. Das ist zwar nicht immer möglich, aber die Chancen, es zuerst auf diese Weise zu versuchen, sollte man nicht ungenutzt lassen. Zukünftig plane ich einen verstärkten Einsatz des Gerätes auch in der prä- und postoperativen Behandlung meines Klientels.

VITATEC:
Vielen Dank für dieses Gespräch.